Die Grundidee des Entwurfs besteht darin, den industriellen Charakter und die Großzügigkeit der bestehenden Bausubstanz herauszuarbeiten und darin eine offene und flexible Bürostruktur zu organisieren.
Das Zentrum bilden die den jeweiligen Geschoßen zugeordneten Lobbys. Sie dienen als Empfang, Information, Diskussion, Meetingpoint, Recreation und erschließen die einzelnen Bürobereiche. Ihre großzügige Ausformulierung fördert die Kommunikation zwischen den verschiedenen Bereichen.Die architektonische Sprache in den Lobbys vermittelt eine entspannte Raumstimmung. Um dieses Zentrum gruppieren sich die unterschiedlichen Office-Bereiche.
Der kreative Prozess wird durch die offene und fließende Raumstruktur und gezielten architektonischen Eingriffe angeregt. Die wesentlichen raumbildenden Elemente stellen flexible Trennwände (transparent und geschlossen), Boxen (Besprechung, konzentriertes Arbeiten, usw.) und Paravents dar.
Die Größe der Mitarbeitergruppen kann schnell und ohne zusätzliche Umbaukosten den unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden. Dadurch ist eine größtmögliche räumliche Flexibilität und eine Zonierung in Bereiche ohne starke Trennung möglich. Die verwendeten Materialien unterstreichen den industriellen Charakter der ehemaligen Brotfabrik und ermöglichen den Mitarbeitern individuellen Freiraum.
Dem Dachgeschoß werden auf Grund seiner exklusiven Lage Besprechungsbereiche, Repräsentation, Cafeteria und Erholung zugeordnet.