Holzanbau

Holzanbau 01 jungerbeer

Bei unserem jüngsten Projekt wurde die Fassade mit einer hinterlüfteten Holzverkleidung ausgeführt.
Die Verwendung von Holz als Fassadenelement ist im Sinne des Klimaschutzes eine sinnvolle und nachhaltige Maßnahme, da das langelebige und natürlich abbaubare Material einen besonders geringen biologischen Fußabdruck ermöglicht.

Vorgehängte, hinterlüftete Fassaden gelten als hochwertige Fassadendämmsysteme. Sie bestehen grundsätzlich aus vier Teilen. Für die äußere Fassadenverkleidung unseres Projekts haben wir uns für gebürstete Tannen mit der Dimension 25/60 mm entschieden. Der Hinterlüftungsspalt, die Dämmung und die Unterkonstruktion bilden die weiteren Bauteile.

Als Dämmung kann zum Beispiel eine ökologische Hanfdämmung verwendet werden oder falls der Kostendruck zu hoch ist wäre eine Steinwolledämmung eine Alternative.
Diese Bauweise ist in der Anschaffung teurer als eine herkömmlich Vollwärmeschutzfassade, dafür aber äußerst langlebig und die Möglichkeit einer Schadensanfälligkeit ist wesentlich geringer.

Die besondere Qualität dieses Verfahrens ist die Trennung der Wärmedämmung und des Witterungsschutzes. Die Fassadenbekleidung liegt nicht direkt an der Dämmung auf, wodurch es zu einem wirkungsvollen Feuchtigkeitsschutz des Gebäudes kommt.

Auch der Rückbau der Fassade ist leicht möglich und für die ökologische Nachhaltigkeit von Vorteil.
Optisch haben wir uns für eine Lasur der Marke Adler entschieden (Produkt: Lignovit Platin). Der Farbton wurde an die Alu-Deckschale der Fenster angeglichen.
Schwarze Verschraubungen fügen sich harmonisch in das Bild ein. Durch den vorgegebenen Grundton der Lasur ist auch bei einer Verwitterung des Holzes und einer damit einhergehende Veränderung des Erscheinungsbildes eine interessante Optik gewährleistet.

planung & fotos: junger_beer architektur / wien

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